16 Jun

Kein Versicherungsschutz auf öffentlicher Toilettenanlage

Die Klägerin suchte während der Heimfahrt von ihrer Arbeitsstelle eine öffentliche Toilette auf. In der Toilette rutschte sie aus und verletzte sich beim Sturz die rechte Schulter. Der Unfallversicherungsträger erkannte das Ereignis nicht als Arbeitsunfall an. Nachdem das Sozialgericht München der Klage der Versicherten zunächst stattgegeben hatte, hob das Bayerische Landessozialgericht das Urteil auf und wies die Klage ab. Danach stehe zwar der Weg zur Toilette unter Versicherungsschutz, diese endet aber zeitweise spätestens beim Durchschreiten der Außentür der Toilettenanlage.

Über den Autor

Peter Bendig
- geboren 1980 in Güstrow - Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Rostock - Referendariat beim Oberlandesgericht Rostock - Gründung der Rechtsanwaltskanzlei Bendig - Seit 2015 Fachanwalt für Sozialrecht

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